Acht Briten an Grenze zu Südzypern abgewiesen

Einer Gruppe aus acht Briten aus dem Dorf Karmi in Girne und neun zyprischen Türken wurde am Dienstag die Einreise in den griechischsprachigen Teil der Insel Zypern verweigert. Die Geschäftsleute waren mit einem angemieteten Bus auf dem Weg zu einer Versammlung in Larnaka bis sie am Metehan-Grenzübergang (gr: Agios Dometios) gestoppt wurden. Die südzyprischen Beamten begründeten die Einreiseverweigerung damit, dass nur türkische Zyprer mit einem Bus und britische Staatsbürger lediglich mit einem Mietwagen aus dem Inselsüden den Übergang passieren dürfen. Des Weiteren unterstellten die Beamten den Briten, keine Arbeitsreise zu unternehmen, sondern Touristen auf einer Reisefahrt zu sein.

Der nordzyprische Geschäftsmann İbrahim Yapıcıoğlu erklärte der Zeitung Kıbrıs, dass sie in der vergangenen Woche mit dem gleichen Bus nach Südzypern gereist seien, ohne Probleme bekommen zu haben. Da Gespräche mit den zuständigen Vorgesetzten zu keinem Ergebnis geführt haben, wurde diese Angelegenheit der UN-Polizei und den Außenministerien beider Seiten mitgeteilt, so Yapıcıoğlu. Der Besitzer des Busunternehmens, Salahi Depreli, berichtet von weiteren Fällen, wo EU-Bürgern die Einreise nach Griechisch-Zypern nicht gestattet wurde. So hätten griechisch-zyprische Beamte vor Kurzem eine große lettische Touristengruppe an der Grenze abgewiesen, so Depreli. (kıbrıs)